Montag, 4. August 2014

8-stunden-arbeitstag.

HILFE! Ich habe zu wenig Gäbeli für einen 8-Stunden-Arbeitstag!
Gibt es einen besseren Zeitpunkt um sich die Gäbeli aus dem Haarschopf zu schneiden, als während eines langweiligen Arbeitstages? Ich glaube nicht. Doch was tun wir, wenn uns die Gäbeli ausgehen (was ja eigentlich supi ischt)? Fingernägeli anstreichen? Das riecht doch jeder.. Falsch! Wir können uns beispielsweise - nur falls uns niemand zusieht, bitte, sonst wird's peinlich - unter dem Tisch die Nägeli anstreichen und danach wild mit den Beinen zappeln, damit der Duft verschwindet, oder? Totally works! Das Problem ist nur, die Nägeli sind dann auch schnell gestrichen. Also haben wir noch ca. 7.75 Stunden zu verdörlen. 1.25 Stunden können wir eventuell damit verbringen, News zu lesen oder auch Quizze zu lösen (YAY, ich liebe Quizze). Oh, oder aus dem Fenster schauen und Flugzeuge, die eine Landung auf dem Flughafen Bern-Belp ansteuern oder ab Bern-Belp starten zu beobachten. Ich beneide die Passagiere.

Wer's mit dem schmökern dieses Posts bis zu diesem Satz geschafft hat, dem ist nun wohl klar, dass es ziemlich anstrengend sein kann, sich selbst zu beschäftigen bei einem lack of work order, ohne dass man dabei erwischt wird, seinen Blog zu erweitern oder gar für die Schule lernt. Nicht erwischt zu werden ist nämlich ebenso anstrengend wie so zu tun, als ob man arbeiten würde. Wow, man könnte meinen ich sei eine richtig schlechte Mitarbeiterin. Bin ich jedoch nicht. Wirklich nicht. Ich bin einfach unterbeschäftigt.. Wenn nicht so wäre, gäbe es diesen wertvollen Beitrag nicht.

Samstag, 24. Mai 2014

zugfahrt.

Zugfahrt Solothurn - Bern. RBS.
Steigt ein grosser, bärtiger, älterer Herr, um die 70 Jahre, ein und fängt an Selbstgespräche zu führen. Zu seinem kreativen mit-Schweizer-Autoschilder-bedruckten Shirt trägt er einen Strohhut. Er sitzt alleine in einem Vierer-Abteil. Die anderen Fahrgäste werfen verdutzte Blicke in seine Richtung. Ich finde ihn amüsant. Der Zug fährt los und ein paar Haltestellen weiter betritt eine Dame, etwa im selben Alter wie der ältere Herr, den Zug. Sie geht an ihm vorbei und nimmt in einem Vierer-Abteil mit dem Rücken diagonal zum älteren Herren platz. Plötzlich bemerkt die ältere Dame und sagt zu sich selbst: "Jesses, jtz hani vrgässe die Mehrfahrtecharte abzstämple." Da erwiderte der ältere Herr: "Ou, dasch e Seich! Hoffe mir, dass üs niemer chunnt cho kontrolliere, gäuet?". "Ja nei wüsst Dir, das isch mir nonie passiert! Abr gäuet, i üsem Auter chöimer no guet säge mir heiges vrgässe.", antwortet die ältere Dame. Und so geht das Geplauder weiter, ohne dass sich eine der beiden Personen umdreht, um sich während des Gespräches in die Augen zu blicken. Ich entscheide mich dafür, die Kopfhörer aus meinen Ohren zu ziehen und das Gespräch der beiden "Best Agern" zu belauschen. Mittlerweile lacht und hört das ganze Abteil mit. Ich schmunzle. Eine grandiose Szene.

Der ältere Herr erklärte der Dame während der Reise noch, wieso er nach Bern fahre. Er müsse nämlich sein Lieblingsbrot kaufen gehen, welches sich im Breitsch befindet. Dieses Brot habe einen äusserst knusprigen Rauft und den möge er am liebsten.

Nach etwa fünf Minuten, fragt der junge Mann vor mir, ob er bei der nächsten Haltestelle kurz aus dem Zug springen soll, um das Billett abzustämpeln. Die Dame ist entzückt und lehnt das Angebot nicht ab. Der ältere Herr meinte dabei: "I tue nech de drbi d'Türe ufha, nid dass dr Zug de no drvo fahrt ohni euch!". Und so wird die Tat bei der nächsten Haltestelle durchgeführt. Ich mag Zugfahrten.

Mittwoch, 26. März 2014

liebes tagebuch.

Eigentlich wollte ich einen stream of consciousness zu "Papier" bringen, aber irgendwie fehlt mir die Motivation. Motivation. Mo-ti-va-ti-on. In Englisch dasselbe Wort. Französisch? Auch. Motivation. Motiv. Die Motivation ist die Handlung um ein bestimmtes Ziel - also Motiv -  zu erreichen. Oder ist es der Trieb? Ich glaube es ist der Trieb. Die Handlung wäre nämlich die Aktion. Hmm. Hatte Frau alles vor kurzem in der Schule durchgeackert und trotzdem schon wieder weg. Spatzenhirn. Oder doch nicht?

Nehmen wir als Beispiel Mathe.
August 2013. Kein Plan von Mathe. Das letzte Mal als ich mich mit der geliebten Mathematik auseinander gesetzt habe, war im letzten Jahrzent. 2007 nämlich. Item. Die Schule begann wie gesagt im August 2013. Hatte mir eisern eingeredet, ein bisschen Vorarbeit zu leisten, um dann nicht wie ein Esel dazustehen. Naja, was redet man sich nicht alles ein, gell? Anfangs war es wie gesagt ein holpriger Weg (mit holprig meine ich riesige Brocken standen wortwörtlich im Weg) und ich habe es jeden einzelnen Tag verflucht, doch mittlerweile mag ich Funktionen und Gleichungssysteme. Morgen steht sogar eine Prüfung an. Habe erneut nichts dafür gelernt, doch für eine knapp ungenügende Note sollte es ausreichen. Wir werden es sehen.

Und siehe da, ein stream of consciousness ist entstanden. Oder doch nicht?

Kommentar vom 05.07.2015:
Nein Lexi, ich denke nicht.

Montag, 10. März 2014

back to black.

Irgendwie. Seit meinem letzten Post, den ich vor schon bald zwei Jahren publik gemacht habe, ist vieles geschehen. Viele Erinnerungen und Wünsche schlummern in mir. Einige von ihnen sind diese, die sich vereinzelt wieder raus schleichen - aus meinem Es. Etwa diejenigen, die von meinen Über-Ich boykottiert werden...




        Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will. - Sigmund Freud




Montag, 4. Juni 2012

meine BWL-Lernstrategie.



Schritt 1: 
Alle noch vorhandenen Bücher zusammensammeln.

Schritt 2: 
Bücher genau an der Stelle platzieren, wo normalerweise der Kopf hingepflanzt wird.

Schritt 3: 
Kissen mit voller Wucht auf die Bücher schmettern.

Schritt 4: 
Kopf auf das Kissen legen.

Schritt 5: 
Gute Nacht & Hallelujah.

Sonntag, 3. Juni 2012

honestly, the greatest & best song in the world.

Tribute to Michelle, ma belle.

 

"a-ram-pi-tschigu-gumbigu-pi-gugu-fligu-GIGU-gfligu
-gigu-pipihi-jugugu-pi-yugo-gogo-gi-fligu-gigu-afligu-romamama"