Steigt ein grosser, bärtiger, älterer Herr, um die 70 Jahre, ein und fängt an Selbstgespräche zu führen. Zu seinem kreativen mit-Schweizer-Autoschilder-bedruckten Shirt trägt er einen Strohhut. Er sitzt alleine in einem Vierer-Abteil. Die anderen Fahrgäste werfen verdutzte Blicke in seine Richtung. Ich finde ihn amüsant. Der Zug fährt los und ein paar Haltestellen weiter betritt eine Dame, etwa im selben Alter wie der ältere Herr, den Zug. Sie geht an ihm vorbei und nimmt in einem Vierer-Abteil mit dem Rücken diagonal zum älteren Herren platz. Plötzlich bemerkt die ältere Dame und sagt zu sich selbst: "Jesses, jtz hani vrgässe die Mehrfahrtecharte abzstämple." Da erwiderte der ältere Herr: "Ou, dasch e Seich! Hoffe mir, dass üs niemer chunnt cho kontrolliere, gäuet?". "Ja nei wüsst Dir, das isch mir nonie passiert! Abr gäuet, i üsem Auter chöimer no guet säge mir heiges vrgässe.", antwortet die ältere Dame. Und so geht das Geplauder weiter, ohne dass sich eine der beiden Personen umdreht, um sich während des Gespräches in die Augen zu blicken. Ich entscheide mich dafür, die Kopfhörer aus meinen Ohren zu ziehen und das Gespräch der beiden "Best Agern" zu belauschen. Mittlerweile lacht und hört das ganze Abteil mit. Ich schmunzle. Eine grandiose Szene.
Der ältere Herr erklärte der Dame während der Reise noch, wieso er nach Bern fahre. Er müsse nämlich sein Lieblingsbrot kaufen gehen, welches sich im Breitsch befindet. Dieses Brot habe einen äusserst knusprigen Rauft und den möge er am liebsten.
Nach etwa fünf Minuten, fragt der junge Mann vor mir, ob er bei der nächsten Haltestelle kurz aus dem Zug springen soll, um das Billett abzustämpeln. Die Dame ist entzückt und lehnt das Angebot nicht ab. Der ältere Herr meinte dabei: "I tue nech de drbi d'Türe ufha, nid dass dr Zug de no drvo fahrt ohni euch!". Und so wird die Tat bei der nächsten Haltestelle durchgeführt. Ich mag Zugfahrten.
Der ältere Herr erklärte der Dame während der Reise noch, wieso er nach Bern fahre. Er müsse nämlich sein Lieblingsbrot kaufen gehen, welches sich im Breitsch befindet. Dieses Brot habe einen äusserst knusprigen Rauft und den möge er am liebsten.
Nach etwa fünf Minuten, fragt der junge Mann vor mir, ob er bei der nächsten Haltestelle kurz aus dem Zug springen soll, um das Billett abzustämpeln. Die Dame ist entzückt und lehnt das Angebot nicht ab. Der ältere Herr meinte dabei: "I tue nech de drbi d'Türe ufha, nid dass dr Zug de no drvo fahrt ohni euch!". Und so wird die Tat bei der nächsten Haltestelle durchgeführt. Ich mag Zugfahrten.
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